Konzeptuelle Überlegungen zur psychodynamisch orientierten Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie

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State: Public
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Serval ID
serval:BIB_8481CFAD813F
Type
Article: article from journal or magazin.
Collection
Publications
Title
Konzeptuelle Überlegungen zur psychodynamisch orientierten Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie
Journal
Psychodynamische Psychotherapie
Author(s)
Ludwig Gundula, Verdu Bénédicte, Stiefel Friedrich
ISSN
1618-7830
Publication state
Published
Issued date
2011
Peer-reviewed
Oui
Volume
10
Number
2
Pages
69-77
Language
german
Abstract
Eigenheiten der Konsiliar-Liaison-Psychiatrie wie der im Mittelpunkt stehende kranke oder zum Ausdruck seelischen Leidens verwendete Körper, die Dreier-Beziehung zwischen Somatiker, Patient und Konsiliar-Liaison-Psychiater/Psychologen sowie die Notwendigkeit der zeitlichen und räumlichen Flexibilität erschweren die Anwendung psychodynamischer Arbeitsgrundsätze und erfordern die Anwendung spezifischer therapeutischer Konzepte. Bei Patienten, die ihr psychisches Leiden vor allem über den Körper ausdrücken, können Konzepte wie das Hilfs-Ich, das eine stützende Haltung des Therapeuten und die Förderung der Mentalisierungs- und Symbolisierungsfähigkeit umfasst, nützlich sein. Die psychodynamische Lebensgeschichte ermöglicht introspektiven Patienten durch die narrative Rekonstruktion, eine schwere Erkrankung in ihr Leben einzugliedern. Eine aktive therapeutische Grundhaltung des Konsiliar-Liaison-Mitarbeiters ist für die Umsetzung beider Konzepte notwendig.
Create date
02/09/2011 11:19
Last modification date
20/08/2019 15:44
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